Die leiwandsten Kaffeehäuser no.2
Das Café Jelinek
In dieses schnuckelige Café inmitten meines Grätzels, des 6. Bezirks, verirrt sich selten ein Gscherter. Mit seinen vergilbten Tapeten und den verblassten, mit grünem Samt überzogenen Bänken hat das Jelinek das Flair eines heruntergekommenen Bohémiens. Eine zusätzlich nostalgische Note setzt der gusseiserne Jugendstil-Ofen, der im Winter mit Holz befeuert wird und dem verarmten Studenten die Finger in seinen löchrigen Handschuhen wärmt. Authentischer gehts nimmer.

Glossar
leiwand – grossartig, toll
GscherteR – Nicht-WienerIn
…Fortsetzung folgt…