www.irisvonstreit.ch

Veröffentlicht in Uncategorized am Januar 1, 2009 von irisvonstreit

Liebe Leser und Leserinnen

Mein Blog wird von nun an auf der Webseite

www.irisvonstreit.ch

fortgesetzt.

Auf der Webseite habe ich die Möglichkeit, auch Ton und Film ohne Firlefanz und Umwege online zu stellen.

Schaut doch von nun an dort ab und zu rein! Diese Seite werde ich in Kürze auflösen.

A bientôt!

Die leiwandsten Kaffeehäuser no.2

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am Dezember 19, 2008 von irisvonstreit

Das Café Jelinek

In dieses schnuckelige Café inmitten meines Grätzels, des 6. Bezirks, verirrt sich selten ein Gscherter. Mit seinen vergilbten Tapeten und den verblassten, mit grünem Samt überzogenen Bänken hat das Jelinek das Flair eines heruntergekommenen Bohémiens. Eine zusätzlich nostalgische Note setzt der gusseiserne Jugendstil-Ofen, der im Winter mit Holz befeuert wird und dem verarmten Studenten die Finger in seinen löchrigen Handschuhen wärmt. Authentischer gehts nimmer.

CafeJelinek

Glossar

leiwand – grossartig, toll

GscherteR – Nicht-WienerIn

…Fortsetzung folgt…

Wenn draussen dräut der graue Wintertag

Veröffentlicht in Uncategorized am Dezember 5, 2008 von irisvonstreit

dann höre Horowitz.

und gleich noch einmal

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am Dezember 5, 2008 von irisvonstreit

Die leiwandsten Kaffeehäuser in Wien

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am Dezember 5, 2008 von irisvonstreit

Eine äusserst subjektive Auswahl

Das Café Hawelka

Ein unklassischer Klassiker, von dem einige schon abraten, weil zu viele Touristen hinfänden. Das ist natürlich ein Schmarrn. Man muss nur zur richtigen Zeit hingehen, und vor allem: immer wieder. Dann nämlich wird man vom Herrn Ober erkannt und nicht mehr angschaut als sollte man sich üba d’ Häusa haun. Möchte man Platz für sich haben, so wähle man einen Wochentag nach 11 oder gar 12 Uhr für seinen Besuch, aber es könnte sein, dass es gar etwas still ist, um die richtige Hawelka-Atmosphäre in sich aufzusaugen. Am besten, man geht gegen dreiviertel zehn hin, dann kommst man in Genuss der berühmten Buchteln. Ganz frisch! Und nur so köstlich im Hawelka. Seit der Eröffnung im neuen Lokal 1939 wurde die Einrichtung unverändert gelassen, was einige Besucher vielleicht als etwas ungepflegt empfinden mögen, aber gerade dieses Grindige verleiht dem Hawelka seinen unverwechselbaren, abgewetzten Charme, der von den Gezeiten der Geschichte flüstert, während du deine Melange zur Buchtel schlürfst.

CafeHawelka_ivs

Glossar (eine äusserst subjektive Auswahl)

no.1

leiwand – grossartig, toll

üba d’ Häusa haun – aus dem Blickfeld verschwinden (dem des Kellners selbstverständlich)

dreiviertel zehn – viertel vor neun

Buchtel – Mehlspeise mit süsser Füllung

grindig – abgenutzt, schmutzig, im Laufe der Zeit erodiert und überwachsen. Für das Hawelka gilt keinesfalls zweiteres!

Fortsetzung folgt.

eine süper petit film

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , am November 25, 2008 von irisvonstreit

Diese Film ist de Madame Antje, merci beaucoup.

Die Geigen voller Himmel

Veröffentlicht in Vagant mit Tags , , am November 24, 2008 von irisvonstreit

Ein Reise durch Serbien und Rumänien 2008

Der (wahrscheinlich) letzte Teil

huegel

Der zweite Tipp von Hans sollte uns zu einer ungarischen Tanzveranstaltung führen. Die Wegbeschreibung dorthin klang abenteuerlich, was uns vollends davon überzeugte, hinzufahren. An der vernachlässigten Busstation von Sighişoara vertrieben wir uns die Wartezeit mit rauchen, verstohlen Leute beobachten und über den staubigen Platz starren. Der Minibus wurde mit den Passagieren vollgestopft, die Fenster wurden aufgerissen, um den schweissbedeckten Gesichtern wenigstens kräftig Zugluft zu gönnen. Bei einer Kreuzung, die ein paar Häuser um sich versammelt hatte, drängten wir uns aus dem Bus. Da standen wir nun, bereit, dem rumänischen Nationalsport des Autostopps zu frönen. Doch zuerst verlangte es uns nach einer Erfrischung. Erstaunlicherweise hatten sich an dieser Kreuzung auch zwei Beisl angesiedelt, wovon das eine geschlossen war. So gingen wir halt in das andere. Dies war offensichtlich der Treffpunkt der Alkoholliebhaber dieses Weilers. Ein hochaufgeschossenes etwa elfjähriges Mädchen streunte herum und war mit einem der Säufer wahrscheinlich verwandtschaftlich verbunden, doch weder Verwandtschaft noch Alter des Kindes hinderte ihn und andere dort Anwesende männlichen Geschlechts ihm lüstern nachzugaffen. Wir beeilten uns, unser Süssgetränk zu tilgen und stellten uns auf die Strasse, um diesen Widerlichkeiten zu entkommen. Nach kaum 15 Minuten (!) hielt ein junger Rumäne und winkte uns in sein Auto. Leider konnten wir uns nur auf Englisch mit einem gemeinsamen Wortschatz von ungefähr 20 Wörtern unterhalten.

An einer weiteren Kreuzung, an der nun nur noch ein einsames Haus mit Hühnern im Garten stand, hielt unser Fahrer und deutete eine ungeteerte, sehr staubig aussehende Strasse entlang und sagte „Çeuas.“ Wir nickten, ja, da wollen wir hin! Ohne Worte hatten wir uns mit ihm auf eine kleine Taxifahrt geeinigt und nach einer guten Viertelstunde fuhren wir in Çeuas/Szászcsávás ein. Es war erhebend: wir waren mitten in der Pampa Rumäniens, dem Herz Transsylvaniens, angekommen. Die Luft war klar, die Strasse immer noch sehr staubig, die Leute guckten und es dämmerte. Mit Sack und Pack stapften wir in die Linda-Bar, die einzige Bar hier natürlich, und suchten die Veranstalter. Der Aufenthalt hier versprach prächtig zu werden!

Wir wurden bei einer entzückenden ungarischen Familie untergebracht, der gemeinsame Wortschatz tendierte gegen null. Nichtsdestotrotz tranken wir auf den schönen Abend und das wunderbare göttliche Hühnchen – frisch aus dem Hinterhof- ! Nachdem wir den Staub etwas abgeschüttelt und uns stattdessen Pomade ins Haar und Farbe ins Gesicht geschmiert hatten, schritten wir zum Tanz.

Im Tanzsaal mit den groben Dielen ging gerade ein Mädchen über die Tanzfläche und warf den Arm hin und her, als ob sie säen würde. Sie wässerte mit einer Flasche den Boden, warum wohl? Na, damit er natürlich nicht so staubig ist! Danach spielte das eine Orchester auf, das andere spülte wohl in der Linda-Bar die staubigen Kehlen. Die Tänzer stampften, die Tänzerinnen hüpften und machten gute Figur. Auf der kleinen Wiese hinter dem Tanzsaal sammelten sich die Kinder, die Raucher und die Ausgeschlossenen. Auffallend viele Roma waren hier draussen, obwohl die Orchester fast nur aus romischen Musikern bestanden. Ein Roma-Paar parodierte die ungarischen Tänze und zeigte uns eine kleine Kostprobe der ihren. Mein Freund A. erhielt für ein Bier eine kleine Lektion in einem  Solo-Tanz. Dies kann man sich das etwa wie Schuhplatteln vorstellen, nur viel schneller, lockerer und eleganter… Die jungen Roma tanzten es meisterhaft. In der Linda-Bar fand der Abend seine Fortsetzung, wir tranken Pálinka, plauderten, tanzten und vor allem hörten wir dem Orchester zu, das auf weissen Plasikstühlen sass und den Himmel unters Neonlicht holte. Das Bogenharz der Geige fiel wie Goldstaub von den Saiten.

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Sighisoara/Segesvar/Schässburg (2)

Veröffentlicht in Vagant mit Tags , , am November 4, 2008 von irisvonstreit

Eine Reise durch Serbien und Rumänien Teil 5

Strahlend schön und brütend heiss war es, als wir in Sighisoara in letzter Sekunde aus dem Zug strauchelten. Wir schleppten uns vom Bahnhof ins Städtchen und trafen weder auf dem Weg noch später irgendwelche verdächtige Personen. Im Gegenteil, wir nächtigen beim sympathischen Siebenbürger Sachsen Hans, in einem kargen, aber faszinierend mittelalterlichen Haus mit schön knarrenden Dielen.

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Sighisoara hätte sicher mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten gehabt als wir uns angesehen, aber wir entschieden uns für unausgetretenere Pfade. Der erste Tipp von Hans führte uns nach A., eine befestigte Kirche der Siebenbürger Sachsen, die nun von Freiwilligen vor dem Zerfall gerettet wird. Mit den gemieteten Fahrrädern fuhren wir durch transsylvanische Dörfer, wo uns die Kinder amüsiert zuwinkten. Auch die Erwachsenen schauten den Spinnern, die bei diesem heissen Wetter Rad fuhren, lange nach.

Doch unsere Mühen wurden uns gelohnt:

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Götter und Göttinnen der klassischen Musik

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , am Oktober 23, 2008 von irisvonstreit

Yehudi Menuhin und Mendelssohn: Das Violinkonzert in e-moll.

Clara Haskil und Mozart: Klavierkonzerte.

Enrico Caruso: Seine frühen Aufnahmen nur mit Klavierbegleitung, besonders

-E lucevan le stelle, in Tosca von Giacomo Puccini

-Una furtiva lagrima, in L’elisir d’amore von Gaetano Donizetti

-Je crois entendre encore, in Les pêcheurs de perles von Georges Bizet

Chopin: Polonaise Nr.6 As-dur op.53 in a-moll – wer spielt es am schönsten?

Fall with Jane Austen

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , am Oktober 20, 2008 von irisvonstreit

Mister Darcy to Miss Elizabeth Bennet:

I love you – most ardently…

(Pride and Prejudice 2005)